| Artikel aus der aktuellen
Ausgabe der VSLÖnews:
Stillen und Bindung als Gewaltprävention:
„Neben andern Faktoren kann Stillen vor mütterlicher
Kindesmisshandlung und Vernachlässigung
schützen!“
Gewalt in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett:
Gewalt in intimen Beziehungen passiert in allen Ländern,
unabhängig von sozialer, wirtschaftlicher, religiöser oder
kultureller Zugehörigkeit. In hochentwickelten Ländern wie
den USA ist Gewalt durch den Partner die häufigste Ursache
für Verletzungen. Eine Schwangerschaft bedeutet nicht das Ende der
Gewalt – im Gegenteil. Die Zeit der Schwangerschaft und die Zeit
nach der Geburt stellen ein noch größeres Risiko dar, vom
Partner misshandelt zu werden.
Stillberatung nach sexuellem Missbrauch - CSA:
Laut Frau Mag. Schuster Weingartner, die zu diesem Thema beim
VSLÖ-Kongress in Graz 2012 referiert hat, sind 6 – 25% der
Frauen in Österreich betroffen, die Datenlage zu dieser Thematik
ist allerdings sehr dürftig, die Dunkelziffer scheint hoch zu
sein.
Stillen bei Teenagermüttern:
Im Jahre 2003 hat die Hebamme Fr. Uschi Reim – Hofer gemeinsam
mit Prim. Dr. Albert Mayr, Vorstand der Geburtshilflichen Abteilung im
Wiener Ordenskrankenhaus Göttlicher Heiland, das Projekt
„Young Mum“ ins Leben gerufen.
Stillen nach Sectio: In Österreich zeigt sich - wie in zahlreichen anderen Industrienationen
- ein rasanter Anstieg der Sectiorate, die sich seit 1996 annähernd
verdoppelt hat. Sie liegt für 2010 bei 29% und damit weit über den von
der WHO empfohlenen Höchstwerten von 10-15%, die nach wie vor ihre
Gültigkeit haben. Dieser weltweite Trend muss auch Auswirkungen
auf Überlegungen zur umfassenden Beratung von Eltern in
Ernährungsfragen, auch zum Thema Stillen haben.
Geschäft um jeden Preis – unterschätzte Kraft der Werbung: Werbung ist die Kunst Menschen davon zu überzeugen Geld, das sie nicht
haben, für etwas auszugeben, das sie nicht brauchen (Will Rogers)
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