5. & 6. Juni, Linz: VSLÖ-Kongress
Stillen im 21. Jahrhundert

Es ist gelungen, für den VSLÖ-Stillkongress in der europäischen Kulturhauptstadt Linz 2009 eine Reihe namhafter ReferentInnen aus dem deutschsprachigen Raum einzuladen, die zu aktuellsten Themen der Stillberatung vortragen werden.
Gesunde Ernährung und Vermeiden von Übergewicht sind Dauerthemen im Gesundheitsbereich. Gesunde Ernährung fängt nicht erst mit der gesunden Jause im Kindergarten an, sondern mit der richtigen Ernährung einer werdenden Mutter und dem Stillen des Babys. Ernährungsgewohnheiten werden in dieser frühen Phase geprägt. Wenn ein Kind nicht essen will, ein Baby die Brust verweigert oder ein Frühgeborenes von der Sonde entwöhnt werden soll, können das dramatische Ereignisse für die Eltern und das Kind sein.
Der Kongress bietet Hilfestellung und eine vielfältige inhaltliche Bereicherung für den Arbeitsalltag und fördert einen regen interdisziplinären Austausch, denn professionelle Stillberatung begleitet Familien kompetent und einfühlsam in schwierigen Situationen.
Diese VSLÖ Veranstaltung trägt dazu bei, dass Sie mit neuer Motivation und Energie an Ihre tägliche Arbeit mit stillenden Müttern herangehen. Wir zeigen Wege auf, die das Stillen unterstützen und damit langfristig die Gesundheit von Müttern und Kindern fördern.

1. Tag: 5. Juni

08:30     Einschreibung

09:00     Eröffnung Gabriele Hörandner, IBCLC, Präsidentin VSLÖ
                Landtagsabgeordnete Dr.in Julia Röper-Kelmayr, Gesundheitssprecherin im oö. Landtag
                Prim. Dr. Wolfgang Arzt, Vorstand der Abteilung für Pränatalmedizin der LFKK Linz

09:15     3000 Geburten pro Jahr – eine Herausforderung an die Stillberatung
                OÄ Dr.in Barbara Bednar, FÄ für Kinder- und Jugendheilkunde, IBCLC, LFKK Linz
                Silvia Klepsa, DGKS, Geburtshilfestation
                Anita Feraritsch-Kalt, Hebamme im Kreißzimmer und Lehrhebamme an der Hebammenakademie

09:45     Mission (im)possible - Internationaler Vermarktungskodex im 21 Jahrhundert
                Andrea Hemmelmayr, IBCLC, DGKS, Herzogsdorf

10:30     Pause

11:00     Babyfriendly Hospital Initiative im Wandel der Zeit
                Dr. Michael Abou Dakn, IBCLC, erster Vorsitzender der WHO/UNICEF Initiative Babyfreundliches         Krankenhaus Deutschland, Chefarzt im St. Joseph-Krankenhaus Berlin

11:45     Die Ernährung im 1. Lebensjahr:Muttermilch, Säuglingsnahrung und Beikost à la carte?
                Silvia Honigmann Gianolli, IBCLC Dipl. Ernährungsberaterin HF, Basel CH
12:30     Mittagspause

14:00     Perinatale Einflüsse auf das Bindungsverhalten von Mutter und Kind
                Dr. Cyril Lüdin, FA für Kinder- und Jugendheilkunde, IBCLC, Basel CH

15:00     Pause

15:30     Trauer begleitet
                Maga Beate Pfeifenberger-Lamprecht, IBCLC, Dienstführende Hebamme, Qualitätsmanagement             Geburtshilfe LKH Klagenfurt

16:30     Geben, was man nie bekommen hat
                Petra Oberaigner, IBCLC, Hebamme im Klinikum Wels-Grieskirchen

17:00     Ende Tagesprogramm

 

2. Tag: 6. Juni

09:00     Ganz oder gar nicht?
                Gabriele Nindl, IBCLC, Direktorin Europäisches Institut für Stillen und Laktation, Kramsach

09:45     Muttermilch, oft kopiert, nie erreicht
                Silvia Honigmann Gianolli, IBCLC Dipl. Ernährungsberaterin HF, Basel CH

10:30     Pause

11:00     Systemisches Elterncoaching bei Essverhaltensstörungen
                Mag. Hannes Beckenbach, Studium der Pädagogik und Psychologie, systemischer Individual-, Paar-        und Familientherapeut, LKH-Univ. Klinikum Graz

11:45     Ein schwerer Anfang leichter gemacht
                Brigitte Meissner, Hebamme, Buchautorin,                 Craniosacraltherapeutin, Gründerin des Netzwerkes Verarbeitung Geburt, Winterthur CH

12:30     Mittagspause

14:00     Frühkindliche Essstörung – wer hat das Problem? Fallpräsentation mit Videobeispiel aus der              BabyCareAmbulanz
               
OÄ Dr. in Katharina Kruppa, FÄ für Kinder- und Jugendheilkunde, Psychotherapeutin, Preyersches            Kinderspital Wien                

14:45     Pause

15:15     Wie können die WHO Standards stillfördernd eingesetzt werden?
                Márta Guóth Gumberger, IBCLC, Dipl.Ing., Rosenheim D

16:00     Stillförderung in Österreich - 15 Jahre VSLÖ Rückblick und Ausblick
                Anne-Marie Kern, IBCLC und Gabriele Nindl, IBCLC, Gründungdmitglieder des VSLÖ

16:30     Ende der Veranstaltung

Ort:
Hotel Kolping
Gesellenhausstraße 5
4020 Linz Link

Anmeldungen an:
Eva Böhm, IBCLC, Eichenstraße 3, A-3443 Sieghartskirchen

Tel. + Fax: (+43) 02274-2613, E-Mail: boehm.eva@aon.at

Teilnahmegebühr:                                      
€ 175,00 incl. Kaffeepausen                         
€ 158,00 VSLÖ / VELB Mitglieder            
€   90,00 Tageskarte
€   25,00 Tageskarte für SchülerInnen/Studierende
€     8,50 Mittagessen (3 Gänge)
Anmeldung am Anmeldeabschnitt erforderlich, bitte zusammen mit der Teilnahmegebühr einzahlen.

Parallel zu Ihrer Anmeldung überweisen Sie bitte die Teilnahmegebühr auf:
Raika Sieghartskirchen
Eva Böhm – VSLÖ
Konto-Nr. 2442952, BLZ 32880
IBAN: AT40 3288 0000 0244 2952
BIC: RLNWATW1880
Bitte geben Sie Ihren Namen bei der Überweisung an! Überweisungen aus dem Ausland unbedingt spesenfrei. Für Teilnehmerinnen aus der Schweiz besteht die Möglichkeit, die Teilnahmegebühr vor Ort zu bezahlen.
Die Anmeldung wird mit der Überweisung der Teilnahmegebühr gültig.

Fachausstellung
Begleitend zu den Vorträgen können Sie im Foyer eine Fachausstellung besuchen.

Medizinische Leitung
Prim. Dr. Wolfgang Arzt, Vorstand der Abteilung für Pränatalmedizin der Landesfrauen- und Kinderklinik Linz
OÄ Dr.in Barbara Bednar, Kinderärztin (Neonatologin), Landesfrauen- und Kinderklinik Linz

Fortbildungspunkte - CERPs (Continuing Education Requirement Points)
Von IBLCE wurden unter der Aktenzahl 309005AT folgende CERPs vergeben:
5. Juni 2009: 4,5 L und 0,75 E
6. Juni 2009: 4,25 L und 0,75 R

Die Veranstaltung wurde vom ÖHG als Fortbildung für Hebammen anerkannt.
Bei der österreichischen Ärztekammer wurde um Diplomfortbildungspunkte für Ärztinnen und Ärzte angesucht.